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"BIM Use-Cases": eine einheitliche Sprache für die digitale Bauwirtschaft

Die Digitalisierung lebt von der Kollaboration, denn einer alleine kann wenig bewirken. Nur durch Zusammenarbeit und Transparenz können wichtige Innovationen und Grundlagen geschaffen werden. Damit diese Kollaboration für alle Akteure nutzenbringend umgesetzt werden kann, wird jedoch eine einheitliche Sprache benötigt.

Erfolgreiche BIM Projekte setzen eine effiziente Zusammenarbeit der verschiedenen Fachdisziplinen in einem gemeinsam koordinierten Modell voraus. Die richtigen Informationen müssen zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort verfügbar sein. Diese strukturierten Informationen bilden die Basis für eine effiziente und qualitative hochwertige Arbeitsmethode. Der reibungslose Austausch von Informationen funktioniert jedoch nur, wenn ein gemeinsames Verständnis für die im Projekt geforderten BIM Anwendungen vorhanden ist.
 
Rollen, Ziele, Anwendungen, wie auch die erwarteten Ergebnisse müssen den verschiedenen Akteuren zu Beginn eines Projektes klar sein. Nur wenn die BIM Anwendungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette eines Bauwerks klar definiert sind, ist der Grundstein für ein reibungsloses Projekt gelegt.
 
Die heutige Praxis zeigt auf, dass die Beschreibung der BIM Anwendungen noch ungenügend ist und in vielen Fällen sehr unterschiedlich ausgelegt wird. Bauen digital Schweiz will mit dem Projekt «BIM Nutzungsplan – Use Cases» die Grundlagen für ein einheitliches Verständnis der zentralen BIM Anwendungen innerhalb der Schweizer Baubranche sicherstellen. In Abstimmung mit dem «netzwerk_digital» entsteht so ein «Best Practice» der zentralen BIM Anwendungsfälle für die digitale Bauwirtschaft.
 

Interlocuteurs

Thomas Glättli

Co-Leitung Geschäftsstelle
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